Bild: Sonja Brosig

Aktion #Lichtfenster- ein Zeichen der Hoffnung

Der evangelische Regionalbischof Eckhard Gorka ruft die Bürgerinnen und Bürger im Sprengel Hildesheim-Göttingen dazu auf, sich noch bis Ende April weiter an der bundesweiten „Aktion #Lichtfenster“ zu beteiligen. „Eine Kerze auf der Fenster-bank soll Licht und Hoffnung in die Finsternisse bringen“, sagt Gorka. Die Landeskirche Hannovers hat sich dem Aufruf von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier angeschlossen, zum Gedenken an die Corona-Toten jeden Freitagabend eine Kerze sichtbar ins Fenster zu stellen. Zudem hat der Bundespräsident eine zentrale Gedenkveranstaltung für alle Opfer in der Zeit der Pandemie angeregt.

„Wir sind von guten Mächten wunderbar geborgen“, zitiert Gorka den Theologen Dietrich Bonhoeffer. Gleichwohl sei es wichtig, der vielen Menschen zu gedenken, die in den vergangenen Monaten während der Corona-Pandemie verstorben sind. Dieses Gedenken gelte auch den An-gehörigen der Verstorbenen. Die Gesellschaft brauche ein gemeinsames, öffentliches Gedenken, um hinter den bloßen Zahlen an einzelne Schick-sale zu erinnern. „Wir sind angesichts der Singularität dieser Epidemie al-le auf Sicht gefahren.“ Gerade zu Beginn im vergangenen Jahr seien viele Menschen in den Krankenhäusern und Pflegeheimen einsam gestorben, weil Besuche durch Angehörige nicht oder nur stundenweise möglich wa-ren. Gorka ist dankbar für den Einsatz der Klinikseelsorgerinnen und Heimseelsorger, die für Patienten, deren Familien und für die Mitarbeite-rinnen und Mitarbeiter in der Pflege da sind. Die Lichter seien auch ein Zeichen dafür, „dass kein Mensch vergessen ist“.

Gorka bitte die Bürgerinnen und Bürger unter #Lichtfenster an jedem Freitagabend Fotos und kurze Filme von ihrem Hoffnungslicht in den so-zialen Netzen zu veröffentlichen. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat zudem unter www.ekd.de/aktion-lichtfenster-62441.htm eine Themenseite zur Aktion zusammengestellt.

Event single img Bildquelle: E.Gorka/Sprengel Hildesheim-Göttingen

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